Münchner Lederhäute

Sa, 17. Juli 2010 – 11:02:56 . Bereits 168x gelesen

Ente und Anna Klatsche

Ente und Anna Klatsche

Das Problem an einer Freundschaft die eigentlich nur bestehen kann weil es das Internet gibt ist immer die Entfernung. So auch bei Anna Klatsche und mir.
Eine Freundin meinte mal zu mir:

Je größer die Entfernung ist desto kleiner wird die Güte der Freundschaft.

Nun sind es bei mir und Anna Klatsche fast 250 km Entfernung, also nicht so man mal sagt da läuft man kurz rüber. Dennoch würde ich sagen das Sie einer meiner besten Freunde ist einfach aus dem Grund heraus das wir uns einfach sehr gut verstehen und wenn wir es mal schaffen das wir uns sehen wie z.B. letzten Mittwoch wo ich für einen Tag nach München gefahren bin.

Es ist zwar unmenschlich im Urlaub morgens um 6 Uhr aufzustehen, aber die Temperaturen erfordern einfach das man sich im Vorfeld duscht, so machte ich mich dann um sieben Uhr auf den Weg gen Osten um die ausländische Hauptstadt Bayerns zu besuchen.

Die Hinfahrt war ruhig und ich war wie geplant kurz vor elf Uhr war ich am Marienplatz. Nach einer kurzen Wartezeit und den ersten von mir geschossenen Bildern machten wir uns dann zu zweit auf in den englischen Garten wo wir noch viel viel viel mehr Bilder schossen. (Sie hatte auch ihre Spiegelreflex mit)
Leider setzten wir uns aber zum Ausruhen an den Rand vom FKK Bereich des englischen Gartens (NEIN! Davon gibt es keine Bilder) woher auch der Name dieses Blogeintrages kommt ;)

Eigentlich sind Anna Klatsche und ich den gesamten Tag nur im englischen Garten unterwegs gewesen haben uns unterhalten und Blödsinn gemacht, vieles besprochen was hier im Internet nichts zu finden hat (wir sind Freunde da redet man auch mal über privatere Dinge) und dann sind wir noch zu Lehrmaterial geworden.

Als wir bei der 35°C Hitze auf eine Bank saßen um uns auszuruhen wurden wir von einer Dame angesprochen ob wir uns von zwei Deutschlernendenden der Harvard Universität interviewen lassen können damit die nicht nur einstudierte Texte hören sondern Sprache so wie Sie frei und wild draußen gesprochen wurde.

Befragt wurden wir zur WM, zur Bewerbung Münchens auf die Olympischen Winterspiele und auch in zwei Fragen zu Leni Riefenstahl (Ja die Leni Riefenstahl). Wobei die beiden jungen Amerikanerinnen nur wissen wollten was man davon in der Schule gelernt hat und ob man jemals einen Film von ihr gesehen hat.

Der restliche Tag war wie oben beschrieben nichts worüber man schreiben konnte.

Außer vielleicht das auf der Rückfahrt mich ein 40-Tonner fast in die Leitplanke gedrückt hätte. Die Gefahren der Straße.

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