Das etwas andere iPad

So, 31. Januar 2010 – 12:40:38 . Bereits 138x gelesen

Vor einigen Tagen hat Apple Chef Steve Jobs ja das iPad vorgestellt. Meiner Meinung nach ein weiteres, überteuertes, komplett geschlossenes System. Wie Apple und Microsoft immer meinen Sie müssten den Usern alles vorschreiben und wenn das dann sogar so weit geht das ich nur bestimmte Programme installieren kann, nicht an dem System ändern darf und auch so Sachen wie die Missachtung von allem was ich an Linux schätze, wird dieses Gerät wohl nie den Weg in meine Wohnung als mein Besitz finden. (Man muss Apple allerdings lassen das sie was die Usability angeht, einsame Spitze sind und das auch zurecht!)

Nun hat mich aber Faby auf ein anderes Produkt aufmerksam gemacht. Das Touchbook von AlwaysInnovaiting.com!

Touchbook von AlwaysInnovating.com



Wie ihr sehen könnt ist das ganze ein Notebook bei dem man den Bildschirm “entfernen” kann und so diesen als TabletPC nutzen kann.
Was mir aber ganz besonders daran gefällt: Alles ist offen! Linux ist vorinstalliert, die Hardware darf frei verändert werden (Always Innovating bietet sogar Support für so was an) und es gibt eine Community.

Hier mal ein paar technische Daten von der Spec Seite:

  • Texas Instruments OMAP3530 600MHz mit einem Numonyx 512MB (RAM) + 256MB (NAND) Speicher
  • 8,9 Zoll A+ Bildschirm mit einer Auflösung von 1024×600Pixel
  • Speicherplatz 8GB SD Karte (Die aber bestimmt sich mit etwas handwerklichem geschick austauschen lässt ;) )
  • Internes USB WLAN mit den Standarts 802.11 b/g/n betrieben mit einemRalink 3070 Chipsatz
  • Internes USB Bluetooth 2.1
  • Einem 5V, 3,5A Netzteil
  • 8,9 Zoll durckempfindlichen Touchscreen
  • Cirque Touchpad
  • Zwei Owolff Lautsprecher, intern verbaut.
  • 3D Beschleunigungssensor
  • Zwei interne Batterien mit 600 mAh und 1200 mAh, die mit einem Schraubenzeiher ersetzt werden können.
  • Drei externe USB Anschlüße am Tablet und vier intern (drei bereites belegt für Tastatur, Bluetooth und WLAN)

Der Nachteil des ganzen ist leider das es kein Multitouch unterstützt (kein Zoomen mit zwei Fingern z.B.), das man das ganze noch mit einem PDA ähnlichen Stift bediene muss und das es 399$ kostet hat mich auch kurz schlucken lassen…

Alles in allem spricht aber meiner Meinung nach das offene System für sich. Wenn ich ein solches Gerät mir kaufe gehört es auch wirklich mir und niemand (besonders nicht Apple) kann mir irgendetwas vorschreiben!
Irgendwie juckt es mir jetzt etwas in den Fingern ein solches Touchbook zu besitzen :D

Am Schluss noch ein kleines Demonstrationsvideo von der Seite:

  1. 4 Kommentare zu “Das etwas andere iPad”

  2. definitiv ein geiles teil…

    lass uns noch ein bisschen warten und dann zuschlagen ;)

    geschrieben von faby, Botschafter des Lächelns am 31. Jan, 2010

  3. Jo, mit den Vorschriften geht Apple mir auch auf die Nerven. Auf Mac OS X will ich aber trotzdem nicht verzichten – das läuft bei mir einwandfrei aufm PC und die meiste Apple-Software nutze ich da auch nicht – wieso auch, wenn Mozilla und Co tausend Mal bessere Alternativen anbieten?!

    Das Touchbook da oben ist genau so etwas, was ich in ein paar Jahren mal haben will. Jetzt reicht mir mein PC, aber wenn ich dann studiere (hoffentlich^^) wäre so ein mobiles Teil schon ne feine Sache. Bisher habe ich da zwar an ein normales Netbook gedacht (auch das ist dem iPad haushoch überlegen), aber das Ding da oben zieht mich auch an… Geld müsste man haben :-D

    geschrieben von Moritz am 31. Jan, 2010

  4. Mal ehrlich, wenn du den Consumer-Markt betrachtest, sind offene Linux Systeme zum selbst Konfigurieren wohl kaum das, was ich im Wohnzimmer rumzuliegen haben möchte. Nicht mal mit ner Decke drüber. Ebenso wie ein Transformer Feature, bei dem ich das Geek-Book auseinander reißen muss. Der Rest ist mehr oder weniger technisches Fach-Blabla. Du verstehst es, ich nicht. Leider.

    Mit Einfachheit hat dieses Produkt allerdings nun wirklich gar nichts zu tun und wird deshalb auch keinen riesen Erfolg einfahren.
    Ganz im Gegenteil zum iPad, dass trotz seiner zahlreichen Einschränkungen (finden wir alle doof) genau das macht, was sich viele Menschen wünschen: Einen-keinen-Computer für Dinge, für die ich sonst einen Computer bräuchte. Bravo. Und vielleicht ein Klatschen bei Version zwei oder drei. Mal abwarten.

    geschrieben von Jean am 10. Feb, 2010

  5. Nachtrag: Apple ist kaum wg. überragender Usability so beliebt (sonst gäbe es schon längst tausend total nützliche Funktionen mehr im iphone). Die Marke steht für extrem feindetaillierte UX. Eine durchdachtes Usability Konzept macht davon nur einen Bruchteil davon aus.

    geschrieben von Jean am 10. Feb, 2010

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