Zweifel an der Menscheit

So, 7. März 2010 – 17:18:48 . Bereits 41x gelesen

Weil mir gerade n bissle fad war bin ich mal so die Suchbegriffe durchgegangen mit der man bisher so mein Blog gefunden hat. Über die Kuriositäten die ich da gestolpert bin, will ich euch nicht vor enthalten:

wie bläst man sich selber ein

wie stelle ich mich mit einer email bei den neuen kollegen richtig vor

wii spiel journalistin mord aufklären nazis

pornografische neujahrsgedichte

inflationsraten österreich 2000-2009

fühle mich in meinem körper vergewaltigt

Ich weiß nicht warum die Suchmaschine bei diesen Suchbegriffen gerade mein Blog ausgesucht hat aber das ganze lässt mich doch ernsthaft an dieser Menschheit zweifeln.


Werbevideo zu Stuttgart 21

Di, 2. März 2010 – 20:06:59 . Bereits 79x gelesen

Bei Faby bin ich auf ein sehr interessantes Werbevideo zum Thema “Stuttgart 21″ gestoßen. Eine wirklich toll gemachte Animation.

Da das Thema meist relativ emotional ist: Ich will keine Wertung von Stuttgart 21 vornehmen. Wie jedes Projekt hat es seine Vor- und Nachteile.



Freiburg, Jazz und Geschichten

Di, 2. März 2010 – 19:40:38 . Bereits 98x gelesen

Singer
Am vergangenen Samstag war ich mit Faby und seinem kleinen Bruder in Freiburg im Breisgau, weil dort eine Veranstaltung stattgefunden aht bei der Faby etwas vorgelesen hat.
Poetric Jazz Vibes hieß das ganze und angekündigt wurde es als Poetry Veranstaltung (kein Poetry Slam) mit Jazz und genau das haben wir im Endeffekt auch bekommen.

Bilder findet ihr hier bei “From my cold dead Hands”.

Zu Beginn der Veranstaltung spielte Gonzogonzales. Eine kleine Jazzband die sehr gefühlvollen Jazz gemacht haben. Da ich ja, wie bekannt, momentan sehr viel damit anfangen kann war das natürlich genau das was ich mir für einen gelungenen Samstag Abend vorstelle.

Danach kam das eigentlich “Hauptevent”. Diverse Künstler haben Gedichte und Text vorgetragen. Faby hat sein “U-Bahn Seminar” vorgetragen und Simon einige seiner eigenen Texte. Auch Maurice war mit seinen kurzen Gedichten eine wirkliche Bereicherung.
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Text: Am Ende nur drei Worte…

Do, 18. Februar 2010 – 23:17:45 . Bereits 100x gelesen

Ich wache auf und das erste was mir durch den Kopf geht ist die Email die ich gestern bekommen habe und ich bin glücklich.

Ich stehe im Bad putze mir die Zähne, rasiere mich und betrachte mich im Spiegel. Dabei gehe ich jedes Wort der Email noch einmal durch und ich bin glücklich.

Ich laufe zum Auto, steige ein und fahre auf Arbeit. Ich lasse jeden Absatz der Mail auf mich wirken und ich bin glücklich.

Selten war ich bei einer Besprechung so abwesend wie heute. Jedes Komma schwirrt mir im Kopf herum, jedes Wort wird entflochten, jeder Absatz analysiert und ich bin glücklich.

Die Beantwortung der Anrufe im Büro fällt mir heute so leicht. Ich denke nur an die Mail, lache in das Telefon und für alle scheint die Sonne. Ich bin glücklich.
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Ente, Ente, Ente…

Do, 18. Februar 2010 – 22:42:48 . Bereits 84x gelesen

Der ein oder andere kennt vielleicht das “Ente, Ente, Ente…” Video mit Ralph von den Simpsons.
Für alle die es noch nciht kennen (UNGLÄUBIGE!)

Daraus hat nun einer was verwurschdelt… Nämlich ein Musikvideo :D
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Wie der Jazz mich fand

Mo, 15. Februar 2010 – 22:33:47 . Bereits 92x gelesen

Eigentlich habe ich Jazz, Swing und Big Band schon immer sehr gerne gehört. Das ganze ist für mich einfach eine wunderbare Musik zum abschalten nach einem langen Tag im Büro, so wie heute, wo man geschafft vom schaffen (deutsch: fertig vom arbeiten) nach Hause kommt sich auf das Sofa setzt und nicht mehr viel denken will.

Man schaltet den Laptop ein, öffnet einen Browser seiner Wahl (am besten natürlich Firefox oder Opera), gibt die Seite eines Radiostreams ein und hört stundenlang die feinste Entspannungsmusik die man so finden kann…

Allerdings finde ich es sehr schade das alle wirklich brauchbaren Radiostreams aus den USA oder Kanada kommen. Alle deutschen sind noch mit anderen Musikrichtungen durchmischt was für mich den Hörgenuss doch etwas schmälert. Bisher ist mir da nur SWR1 positiv aufgefallen die den wunderbaren Big Band Sound auch mal über den regionalen UKW Äther schicken… :D

Hier übrigens meine beiden Lieblingsstationen:
Radio IO -Real Jazz- Spielen einen guten Mix aus Klassikern, modernem Jazz und Big Band.
Jazzradio – Je nachdem welchen Stream man wählt bekommt man das beste aus den 30er& 40er, gutes modernes Zeug, Vocalsoder die Big Bands :)
JazzFM – Ein kanadische Radiosender und der einzige der drei den man rein theoretisch auch via UKW hören könnte (wenn man in der nähe von Toronto wohnen würde). Auch hier eine gesunde Mischung allerdings muss man mit wesentlich mehr Werbung und “Gelaber” auskommen als bei den anderen beiden.

Hier mal ein bekantes Lied gespielt von einer Big Band: “Brazil”


Text: Liebe ist mehr als das was wir sehen

Mi, 10. Februar 2010 – 22:42:39 . Bereits 103x gelesen

Ich stehe jeden Tag vor dem Einkaufszentrum. Nicht etwa weil mir langweilig ist, nein, ich stehe da an meinem kleinen Kiosk und verkaufe Zeitungen. Vor allem Tageszeitungen an die anderen Arbeitenden und Managermagazine an Leute die sich für wichtig halten. Die mit Krawatte und so. Vielleicht ist auch der ein oder andere Manager drunter, aber wenn alles Manager sind, arbeitet bald niemand in dieser Stadt. Aber eigentlich will ich euch nicht von meiner Arbeit erzählen, das ist alles viel zu normal.
Ich möchte euch viel mehr von dem erzählen was ich so jeden Tag sehe oder besser gesagt das eine was ich sehe.

Und zwar Sie!

Ich sehe sie täglich wie sie leichten Fußes die Straße entlang läuft, die Fußgängerampel betätigt und dann über die Straße geht. Nichts kann ihre Laune trüben habe ich manchmal das Gefühl. Meistens hat sie ein lächeln auf den Lippen. Ob nun die Sonne scheint, es regnet oder es stürmt, sie lächelt immer.
Mich und meinen Zeitungsstand hat sie wohl noch nie wahr genommen. Sie läuft immer sehr zielstrebig auf die Ampel zu. Schaut nicht links und nicht rechts. Schaut eigentlich nirgendwo hin.
Dafür schaue ich ihr jeden Tag hinterher. Dieses Lächeln, dieses Glück, diese Leichtfüßigkeit. Es gibt keine schönere Frau als eine glückliche.

Am Anfang habe ich mich immer weg gedreht damit Sie nicht sieht das ich sie regelrecht anstarre, aber irgendwann habe ich festgestellt das sie es nicht stört. Bisher hat sie meinen Blick auch noch nie erwidert. Sie lächelt einfach nur und läuft auf die Ampel zu.

Letzten Donnerstag war aber alles anders. Die Ampel war auseinander gebaut und lag hinter einer Absperrung. War wohl irgendwie kaputt. Da lief sie auch wieder darauf zu doch als die Absperrung und nicht die Ampel da war, wirkte sie verwirrt und drehte sich etwas hilflos herum. Ich nahm allen meinen Mut zusammen und ging auf sie zu. Zuerst bemerkte sie mich nicht doch dann drehte sie sich genau in meine Richtung und begann wieder zu lächeln.
In meinem Hals bildete sich ein riesiger Klos. Meine Schritte wurden von entschlossen, immer langsamer bis man meinen Schritten selber anmerken konnte das ich unsicher war, aber irgendwie haben mich meine Füße doch in ihre Nähe getragen.
Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich hatte Angst zu stottern.
“K… Ka… Kann ich Ihnen behilflich sein”, stotterte ich los.
Sie lächelte mich immer noch an und schaute dabei wie immer an mir vorbei. “Aber Sicher! Die Baustelle ist neu für mich”, antwortete sie mit einem fröhliche Unterton. Sie nahm ihren Blindenstock in die andere Hand und reichte mir die rechte. Ich nahm die Hand und führte Sie über die Ampel.
Mein Herz tanzte, in meinem Magen hatte ein Flughafen eröffnet und sie lächelte wieder.

“Wie heißen Sie?”, fragte sie mich als wir auf der anderen Straßenseite waren. Ein schüchternes “Maximilian” entwich mir. “Ihnen gehört doch der Zeitungsstand vor dem Einkaufszentrum, oder?” Ich war völlig verwundert. Noch bevor ich etwas sagen konnte meinte sie nur: “Ich bin vielleicht blind, aber sehe doch meistens mehr als Menschen mit funktionierenden Augen.”


Schwedische Verdammnis

Mo, 8. Februar 2010 – 18:44:48 . Bereits 106x gelesen


Am vergangenen Dienstag war ich mit Lukas mal wieder im Kino. DIeser ist durch Umwege an Promokarten für den Film “Verdammnis” gekommen.

Verdammnis ist der zweite Teil der Milleniumreihe von Stieg Larsson, einem schwedischen Autor.

Verdammnis dreht sich um die Hackerin Lisbeth Salander und einem Zeitungssverlag, der einen internationalen Ring von Menschenhändler auffliegen lassen will, als drei Morde gesehen und Lisbeth dafür verantwortlich gemacht wird.

Die Schauspieler im Films elber kommen überzeugend rüber.
Die psychisch gestörte, gewaltbereite Lisbeth, der Journalist der auf der Suche anch einer guten Story ist, der “Oberbösewicht”. Damit wäre aber auch eigentlich alles positive über den Film gesagt.

Die Geschichte ist verwirrend wenn man Verblendung nicht kennt und selbst wenn man ihn kennt steigt man nicht komplett durch.
Weite Teile sind vorhersehbar und nur am Ende kommt wirklich etwas Spannung auf. Eigentlich hat man versucht das Buch 1:1 zu kopieren und daran musste man natürlich scheitern.
Wie das Buch ist weiß ich nicht… das habe ich leider nie gelesen, aber der Film ist etwas das ich mir nicht nochmal anschauen werde!

Fazit: Mittelmäßiger 23-Uhr-ZDF-Nachtfilm. Ganz okay wenn man (wie wir) kein Geld dafür bezahlt, für zweimaliges anschauen aber eindeutig nichts, darum: 1,5 von 5 Sternen


Das etwas andere iPad

So, 31. Januar 2010 – 12:40:38 . Bereits 138x gelesen

Vor einigen Tagen hat Apple Chef Steve Jobs ja das iPad vorgestellt. Meiner Meinung nach ein weiteres, überteuertes, komplett geschlossenes System. Wie Apple und Microsoft immer meinen Sie müssten den Usern alles vorschreiben und wenn das dann sogar so weit geht das ich nur bestimmte Programme installieren kann, nicht an dem System ändern darf und auch so Sachen wie die Missachtung von allem was ich an Linux schätze, wird dieses Gerät wohl nie den Weg in meine Wohnung als mein Besitz finden. (Man muss Apple allerdings lassen das sie was die Usability angeht, einsame Spitze sind und das auch zurecht!)

Nun hat mich aber Faby auf ein anderes Produkt aufmerksam gemacht. Das Touchbook von AlwaysInnovaiting.com!

Touchbook von AlwaysInnovating.com


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Sherlock Holmes

So, 31. Januar 2010 – 12:06:05 . Bereits 115x gelesen


Am vergangenen Freitag war ich mit Lukas und Alex mal wieder im Gloria Stuttgart um dort einen weiteren Film uns auf die Netzhaut spielen zu lassen.

Sherlock Holmes, wohl eine der beakanntesten Romanfiguren unseres Planeten, nimmt Lord Blackwood bei einer dunklen Zeremonie fest und bringt ihn zu seiner Hinrichtung. Allerdings steht der Lord wieder auf und es gesehen weitere Morde die Holmes aufklären muss.
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